3 Lügen, die Ernährungswissenschaftler immer wieder erzählen

Bekanntermaßen entwickelt sich unser heutiges Ernährungsverhalten ganz klar in eine falsche Richtung. Auch wenn die meisten von uns gerne etwas für ihre Gesundheit und Fitness unternehmen möchten, wird es uns von der Industrie überaus schwer gemacht. Der Großteil lebt nun einmal von uns als Kunden und Patienten.

1431970_35326000 by chokingxl   - freeimages.comLebensmittel werden von der Industrie bewusst mit Geschmacksverstärkern, Zucker und Fett angereichert, nur damit wir mehr davon zu uns nehmen und der Umsatz steigt. Auch die Ärzte leben schließlich von ungesunden Nahrungsmitteln. Aber soweit möchte ich nicht ausholen.

Es gibt auch bei den Ernährungswissenschaftlern genug Unwahrheiten, die uns verunsichern. Einige Beispiele möchte ich Dir vorstellen.

Lüge 1: Wir sollen keine Eier essen

Einer der Prügelknaben unserer Ernährungswissenschaftler ist das Ei. Gerade die LowFat-Industrie stuft Eier als ungesund ein, da es reich an Cholesterin ist.

Dennoch beeinflusst es unseren Blutcholesterinspiegel nur unwesentlich! Cholesterin ist für unseren Organismus wichtig, so dass die Leber bis zu 25 % des Cholesterinbedarfs sogar selbst abdeckt. Nehmen wir ausreichend davon über die Nahrung zu uns, senkt der Körper die Eigenproduktion entsprechend.

Vielfach wird die Aussage vertreten, dass Cholesterin zum Herzinfarkt führt. Dennoch gehören gerade Eier zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln. Sie erhöhen den HDL-Wert, der wiederum das Risiko für einen Herzinfarkt senkt. Zum Frühstück eingenommen helfen sie sogar bei einer Gewichtsreduzierung und leisten positive Dienste bei einer Diät.

Lüge 2: Wir sollen nur Low Fat-Produkte zu uns nehmen

Die Lebensmittelindustrie hat ihre Produkte mittlerweile so perfektioniert, dass wir uns kaum noch dagegen wehren können. :-(

Alles schmeckt bekömmlich und löst mit der Zeit einen gewissen Suchtfaktor aus. Nach wie vor sind wir evolutionsbedingt immer noch von der Nahrung her in der Steinzeit angesiedelt.

Naturbedingt haben wir einen Drang zu:

  • Fett,
  • Zucker und
  • Salz.

Fett und Zucker sind Energieträger, während Salz in unserem Mineralhaushalt eine bedeutende Rolle spielt. In früherer Zeit galten Energieträger und Salz als Mangelware. Es war für die ersten Menschen schwer zu bekommen.

Heute gibt es Fett, Zucker und Salz im Überdruss

Die Industrie setzt Fett und Zucker als Geschmacksträger ein. Die Produkte schmecken einfach besser, was sich leider auch auf unsere Gewichtszunahme auswirkt.

Wir sind halt keine Jäger und Sammler mehr, die sich ihr Essen mühsam zusammensuchen müssen. Dennoch wurde in den letzten Jahren Fett als Hauptverursacher für Übergewicht angesehen. Die Industrie verbannte daher den Begriff und suchte nach einer Alternative.

In diesem Fall wurden die LowFat-Produkte entwickelt.

Auch ich habe mich von dem Begriff LowFat beeindrucken lassen. Hört sich ja irgendwie gesund an ;-).

Jedoch bedeutet LowFat eigentlich, dass die Produkte anstelle von Fett einen höheren Zuckergehalt aufweisen. Dabei handelt es sich meist um einen Fruktosesirup auf Maisbasis. Leider entfaltet dieser Zucker gleichzeitig auch einen höheren Suchtfaktor, als die ursprüngliche Fett-Zucker-Kombination. So hat die Industrie im Grund Fett gegen Zucker ersetzt.

Die Krönung ist, dass anstelle von natürlichem Zucker viele künstliche Süßmittel verwendet werden, wie zum Beispiel

  • Acesulfam,
  • Aspartam oder
  • Cyclamat.

Experimente an Nagetieren haben dabei schädliche Wirkungen aufgezeigt. Dennoch werden diese Süßmittel mit aller Gewalt angepriesen.

Zudem werden LowFat-Produkte wesentlich teurer angeboten, als herkömmliche Lebensmittel. Es handelt sich ja hier angeblich um höherwertige Produkte, die gerade für Menschen mit Gewichtsproblemen geeignet sein sollen.

Was viele vergessen ist, dass gerade hierdurch kaum weniger Kalorien dem Körper zugeführt werden!!!

Nicht selten wird sogar damit geworben, dass man bei fettreduzierten Produkten (also mit mehr Zuckeranteil versehene Lebensmittel) doppelt so viel essen darf, was natürlich fatal ist.

Was du allerdings machen kannst um den Fettstoffwechsel positiv zu beeinflussen ist, deine Diät mit einem entsprechenden Präparat zu unterstützen. Lese dazu in meinem Testbericht: REDUXAN mehr!

Lüge 3: Es sollen mehr Kohlenhydrate zugeführt werden

Aus Angst vor den fettigen Produkten wird propangiert, möglichst viele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Ernährungswissenschaftler fördern dies noch, um den Fettkonsum rigoros einzuschränken. ,

Hieraus entstand übrigens die bekannte Ernährungspyramide, von der man heute aber wieder abgerückt ist.

Die Menschen sollen demnach bis zu 60 % ihrer täglichen Kalorien aus Getreideprodukten aufnehmen. Hierzu gehören Brot, Nudeln, Gemüse und Reis. Hört sich nicht schlecht an, jedoch hat sich gezeigt, dass diese Praktiken erst recht zu übergewichtigen Bevölkerungsschichten geführt haben.

Schon früher war bekannt, dass Getreideprodukte mit ihren enthaltenen Allergenen und häufig schwierigen Inhaltsstoffen für unseren Verdauungstrakt nicht ganz unbedenklich sind. Dies wirkt sich natürlich auch auf unseren gesamten Körper aus!

Zudem verwandeln sich Kohlenhydrate (einfache noch schneller, als komplexe wie etwa Vollkorn) am Ende auch in Zucker um!